Was spricht denn gegen eine Kaltschaummatratze beim Boxspringbettsystem?

Auch auf einem Boxspringbett ist die Matratze die wichtigste Komponente. Diese muss sowohl zum Untergestell als auch zur körperlichen Konstitution des Benutzers passen.

Kaltschaummatratzen gehören neben Federkern- und Latex-Matratzen zu den bekanntesten Matratzenarten. Jede dieser Matratzenarten bietet eigene Stärken.

Eine Kaltschaummatratze auf einem Boxspringuntergestell ist elastischer und etwas federnder (Bei Bonell-Federung) als auf einem Lattenrost. Dies ist eine Verbesserung der Eigenschaften der Matratze. Liegen Sie wirklich gut auf einer solchen Kombination und ist das Liegebild optimal, spricht nichts gegen eine solchen Matratze.

Eine Taschenfederkernmatratze ist jedoch luftiger und bietet oft besseres Einsinkverhalten. Das Prinzip der Doppelfederung ist aus diesem Grund naheliegend für ein Boxspringsystem, bei dem Liegekomfort ein wichtiger Faktor ist, als die Kombination mit Kaltschaummatratzen. Wenn also nur aus dem Grund auf Kaltschaummatratzen zurückgegriffen wird, weil die Produktion oft weniger aufwendig ist, als die Produktion einer Taschenfedermatratze (denn auch bei Taschenfedermatratzen muss Schaumstoff verwendet werden, zusätzlich zu den gesondert produzierten Taschenfedern), dann ist dies kein für Benutzer relevanter Grund. Also die Frage, die sich stellt, ist eher: Warum Kaltschaumstoff statt TTFK-Matratzen?

Um keine Endlosdiskussionen über Matratzenarten zu starten, sei erwähnt, dass unser Lieferant Revor®-Bedding auch viele Kaltschaummatratzen und Latex-Matratzen im Sortiment führt. Wir haben uns entschieden, in Verbindung mit Boxspringbetten standardmäßig auf Taschenfederkernmatratzen zurückzugreifen.